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Dienstag, 18. Juni 2024

4 Jahre Orientierung beim Einkauf – 4 Jahre Verantwortung für Lieferketten: Das staatliche Textilsiegel Grüner Knopf feiert Geburtstag

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Berlin (ots) –

Seit vier Jahren zeigt das staatliche Textilsiegel Grüner Knopf, welche Unternehmen ihrer Verantwortung für Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten nachkommen und kennzeichnet ihre nachhaltigen Produkte. Und das mit zunehmendem Erfolg:

– 47% der Menschen in Deutschland kennen den Grünen Knopf, das Vertrauen in das Siegel ist mit 67% besonders hoch.[1]
– Von Socke bis Hut, von Kochschürze bis Zelt: Produkte mit dem Grünen Knopf sind mittlerweile in zahlreichen Produktkategorien und für jeden Geldbeutel zu finden. Seit Einführung des Grünen Knopfs im Jahr 2019 gingen bereits weit über 300 Millionen gekennzeichnete Produkte über die Ladentheke.[2]
– Auch in der privaten und öffentlichen Beschaffung hat der Grüne Knopf Maßstäbe gesetzt. In Fanshops, Krankenhäusern, Hotels , an der Supermarkt-Kasse oder in der Bahn – der Grüne Knopf ist aus dem öffentlichen Raum nicht mehr wegzudenken.

Vier Jahre nach seiner Markteinführung bewerten Christine Moser-Priewich und Florian Tiedtke die Bilanz des Siegels deshalb positiv. Beide leiten seit 01.07. 2023 gemeinsam die Geschäftsstelle des Grünen Knopfs. Florian Tiedtke betont die Glaubwürdigkeit des Siegels: „Hinter dem Grünen Knopf steht der Staat, das schafft Vertrauen. Zwei von drei Menschen, die den Grünen Knopf kennen, haben bereits bewusst ein Produkt mit dem staatlichen Siegel in den Einkaufskorb gelegt. Der Grüne Knopf wird also tatsächlich zur Orientierung beim Einkauf genutzt.“ Christine Moser-Priewich ergänzt: „Besonders erfreulich ist, dass bereits über 40 Unternehmen die umfassenderen Prüfungen nach der strengeren Standardversion, dem Grünen Knopf 2.0, erfolgreich absolviert haben.“ Der Grüne Knopf 2.0 berücksichtigt auch die verwendeten Fasern und Materialien und fordert von den Unternehmen auch erste Schritte in Richtung existenzsichernder Löhne. „Der Erfolg des Grünen Knopfs zeigt, dass Verbraucher*innen nachhaltiger konsumieren möchten und dass gleichzeitig Unternehmen den Blick stärker auf ihre eigene Verantwortung in der Lieferkette richten“, so Moser-Priewich weiter.

Der Grüne Knopf ist nicht nur das erste Siegel, das Sorgfaltspflichten prüft, es gilt auch als sehr umfassend, da es Anforderungen auf zwei Ebenen stellt: Zum einen wird geprüft, ob Unternehmen sich so ausrichten, dass Menschen und Umwelt in ihren Lieferketten besser geschützt sind. Zusätzlich muss durch anerkannte Siegel nachgewiesen sein, dass die gekennzeichneten Produkte sozial und ökologisch hergestellt wurden.

Die Prüfstellen des Grünen Knopfs sind unabhängig und werden zusätzlich von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) überwacht. Die DAkkS hat zudem attestiert, dass die Prüfungen einheitlich erfolgen und Ergebnisse vergleichbar sind. Dies zeigt, wie verlässlich das Prüfsystem des Siegels ist und trägt weiter zu seiner Glaubwürdigkeit bei.

Hintergrund

Viele Textilen werden in Ländern des Globalen Südens hergestellt, größtenteils von Frauen und nicht selten unter menschenunwürdigen Bedingungen. Auch die Umwelt nimmt Schaden. Um dies zu ändern, müssen Unternehmen ihre Sorgfaltspflichten wahrnehmen. Das staatliche Textilsiegel Grüner Knopf zeigt, welche Unternehmen ihren Sorgfaltspflichten nachkommen und welche Produkte nachhaltig hergestellt wurden. Siegelgeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das damit den Schutz von Menschen und Umwelt in globalen Lieferketten weiter vorantreibt.

Weitere Informationen unter

www.gruener-knopf.de

[1] Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung GfK im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Juli 2023

[2] GIZ-Abfrage unter Grüner-Knopf-Lizenznehmern im August 2023

Pressekontakt:
Geschäftsstelle Grüner Knopf
Potsdamer Platz 10
10785 Berlin, Deutschland
T +49 30 / 338 424 – 777
[email protected]
www.gruener-knopf.de
Original-Content von: Grüner Knopf, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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