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Dienstag, 23. April 2024

Berufsorientierung langweilt Schüler – 5 Praxis-Tipps, wie Unternehmen dabei kreativer werden

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Berlin (ots) –

Für Unternehmen ist es zunehmend wichtiger, die Arbeitskräfte von morgen anzusprechen – und zwar am besten so früh wie möglich. Dafür hat sich der Gesetzgeber etwas einfallen lassen: Schulen müssen ihre Schüler zur Berufsorientierung einteilen – doch diese Events sind meist pure Langeweile und werden nur zum Sammeln von Merchandise genutzt.

„Betriebe verstehen nicht, dass Schüler unterhalten werden wollen – auch beim Thema Berufsorientierung. Je besser das den Unternehmen gelingt, desto einfacher können Azubis gewonnen werden“, erklärt Johannes Kirsch. Er entwickelt Konzepte wie Karriere-Speeddating am Tischkicker und verrät in diesem Gastartikel fünf Praxis-Tipps, wie Unternehmen bei der Berufsorientierung kreativer werden.

Warum sich die berufliche Orientierung in Deutschland verändern muss

Obwohl viele Unternehmen in Deutschland dringend auf der Suche nach Fachkräften und Auszubildenden sind, haben viele Jugendliche noch keine konkreten Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft. Hier muss eine Neugestaltung her, um junge Menschen besser auf ihre berufliche Laufbahn vorzubereiten und sie bei ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen. Um den Jugendlichen eine bessere Berufsorientierung zu ermöglichen, ist eine engere Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Jugendlichen notwendig. Betriebe können dies auf verschiedenen Wegen erreichen:

1. Auf sozialen Medien als attraktiver Arbeitgeber auftreten

Soziale Medien können ein wertvolles Werkzeug für Unternehmen sein, um ihre Marke und ihre Stellenangebote bekannter zu machen und potenzielle Bewerber zu erreichen. Plattformen wie LinkedIn, Twitter und Facebook ermöglichen es Unternehmen, direkt mit ihrer Zielgruppe zu kommunizieren und ihre Kultur und Arbeitsumgebung authentisch zu präsentieren.

Darüber hinaus können Unternehmen auf sozialen Medien durch gezielte Anzeigen, die auf die Bedürfnisse der Bewerber und der jungen Generation eingehen, potenzielle Bewerber effektiv ansprechen. Es ist jedoch wichtig, eine ausgewogene Strategie zu entwickeln, die sowohl digitale Maßnahmen als auch Live-Begegnungen als essentiellen Bestandteil des Recruitings beinhaltet.

2. Live-Begegnungen ermöglichen

Die echte Begegnung ist heutzutage das, was wirklich zählt – insbesondere in einer digitalisierten Arbeitswelt, in der es jungen Menschen zunehmend schwer fällt, sich bei der Vielzahl an Unternehmen für einen Arbeitgeber zu entscheiden. Deswegen dürfen die Vorteile einer direkten Begegnung und Interaktion bei der Berufsorientierung nicht vernachlässigt werden.

Es ist wichtig, dass Arbeitgeber und Bewerber sich authentisch und persönlich kennenlernen können, um herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit auch auf menschlicher Ebene funktionieren wird. Dies kann beispielsweise durch Workshops und Praktika, Mentoring-Programme oder innovative Ausbildungsmessen erfolgen, bei denen sich Unternehmen und potenzielle Mitarbeiter ungezwungen und frei von Vorurteilen treffen können.

3. Mit innovativen Ausbildungsmessen Erlebnisse schaffen

Die traditionelle Methode der Berufsorientierung, in Form von Berufsmessen, hat in der Regel wenig Erfolg. Diese Messen werden oft als langweilig empfunden und bieten keine Anreize für eine Ausbildung. Hier gilt es, innovative Konzepte zu suchen, die die Jugendlichen erreichen und bei welchen man mit der Zielgruppe auch heutzutage in Kontakt kommt, wie zum Beispiel der Karriere Kick.

Dieses neue Messekonzept hebt die Berufsorientierung für junge Menschen auf ein spielerisches Level und verspricht Unternehmen eine höhere Erfolgsrate bei der Gewinnung von Nachwuchskräften. Die Initiative bietet eine innovative Alternative zu den traditionellen Berufsmessen und verfolgt das Ziel, die Berufsorientierung für Jugendliche attraktiver und zugänglicher zu gestalten.

4. Kooperationen mit Schulen und Universitäten aufbauen

Eine wichtige Maßnahme zur Förderung des Nachwuchses und zur Lösung des Fachkräfte- und Azubi-Mangels ist der Aufbau von Kooperationen mit Schulen und Universitäten. Diese Kooperationen bieten Unternehmen die Möglichkeit, direkt Kontakt zu jungen Menschen aufzubauen, die sich noch in der Ausbildung befinden. Hier können Unternehmen ihre Arbeit und ihre Branche vorstellen, um die Schülerinnen und Schüler für eine Karriere im Unternehmen zu begeistern.

Auch können Praktika angeboten werden, um den jungen Menschen erste Einblicke in die Arbeitswelt zu geben. Das ist für viele der Einstieg in die Ausbildung und gibt beiden Seiten die Möglichkeit, sich kennenzulernen. Dies trägt nicht nur dazu bei, dass junge Menschen frühzeitig für eine Karriere in einem bestimmten Bereich begeistert werden, sondern fördert auch den Austausch zwischen Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Auf diese Weise können beide Seiten voneinander lernen und zukünftige Talente frühzeitig identifizieren und fördern.

5. Mit Job-Matching-Apps bereits im Vorfeld sichtbar werden

Mit Job-Matching-Apps haben Bewerber die Möglichkeit, ihre Jobsuche bequem von überall und zu jeder Zeit zu starten. Diese Apps bieten eine einfache und schnelle Möglichkeit, passende Stellenangebote zu finden, indem sie die Fähigkeiten und Vorlieben des Bewerbers mit den Anforderungen der Arbeitgeber abgleichen. Auf diese Weise kann die Jobsuche schnell und effizient durchgeführt werden, ohne dass man stundenlang nach offenen Stellen suchen muss.

Unternehmen haben durch Job-Matching-Apps ebenfalls die Chance, ihre Rekrutierungsstrategie zu verbessern: Zusätzlich zu sozialen Plattformen haben sie durch die Nutzung dieser Apps die Möglichkeit, ihre Reichweite zu erhöhen und aus einem breiten Pool an Bewerbern gezielt nach den geeigneten Kandidaten zu suchen. Mit Job-Matching-Apps wie beispielsweise der Karriere Kick App kann die Jobsuche für beide Seiten – Arbeitgeber und Bewerber – vereinfacht und beschleunigt werden.

Über Johannes Kirsch:

Johannes Kirsch ist Unternehmer, Event-Experte und Erfinder des Karriere Kicks, einer innovativen und kreativen Karriere- und Ausbildungsmesse, die die Berufsorientierung für junge Erwachsene auf ein komplett neues Level hebt und Unternehmen ermöglicht, in Zeiten des Fachkräftemangels die passenden Nachwuchskräfte zu finden. Klassische Berufs- und Ausbildungsmessen, die Unternehmen nur mäßigen Erfolg versprechen, hält der Experte für nicht mehr zeitgemäß. Die spielerische Live-Begegnung, bei der der Mensch in den Fokus rückt, ist stattdessen das, was heute nach Kirsch wirklich zählt. Mit Karriere Kick hat er ein Konzept entwickelt, das die gesamte Branche revolutioniert. Mehr Infos dazu unter: https://www.karriere-kick.de/

Pressekontakt:
Kivent GmbH
Josef-Orlopp-Straße 56
10365 BerlinVertreten durch: Johannes Kirsch

Karriere Kick


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