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Donnerstag, 18. April 2024

Frauen im Fokus beim MDR: Dokus über ostdeutsche Frauen im Bergbau, Gendermedizin und Diskussionsrunde zur Gleichberechtigung

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Leipzig (ots) –

Zwischen Brandenburg und Sachsen ist fast jeder fünfte Bergmann eine Frau – ein ostdeutsches Phänomen. Die Doku-Reihe „Kohlefrauen“ zeigt das Leben der Frauen in vermeintlichen Männerberufen zwischen Schichtarbeit und Zukunftssorgen – ab sofort in der ARD Mediathek und ab 8. März um 21.15 Uhr im MDR-Fernsehen. Auch der Dreiteiler „Der tödliche Unterschied – Warum das Geschlecht ein Gesundheitsrisiko ist“ gehört zum Frauentagsangebot in der ARD Mediathek. „Fakt ist!“ aus Magdeburg diskutiert am 6. März, wo wir in puncto Gleichberechtigung von Mann und Frau stehen.

Sie sind Baggerfahrerin, Lokführerin oder Schichtleiterin im ostdeutschen Braunkohlerevier zwischen Brandenburg und Sachsen. Die „Kohlefrauen“ arbeiten in typischen Männerberufen – und stehen seit Monaten in einem ständigen Spannungsfeld. Eben noch von Kohle-Gegnern beschimpft, bewahren sie in der Energiekrise, die durch den russischen Angriffskrieg ausgelöst wurde, mit ihrer Arbeit das Land vor einem drohenden Blackout.

In der dreiteiligen Dokumentation von Meike Materne erzählen die Frauen aus der Lausitz von ihrem Spagat zwischen Schichtarbeit und Familienalltag, von ihrer Sicht auf die aktuelle Energiepolitik und den Zukunftsaussichten in ihrer Heimat. Denn der Kohleausstieg 2038 bedeutet auch für die Frauen auf den Tagebaugroßgeräten einen beruflichen Einschnitt. Diese einzigartige Arbeitskultur ostdeutscher Frauen wäre dann Geschichte. Alle drei Teile sind schon jetzt in der ARD Mediathek und am 8., 15. und 29. März jeweils um 21.15 Uhr im MDR-Fernsehen zu sehen.www.mdr.de/s/kohlefrauen

Wenn das Geschlecht zum Gesundheitsrisiko wird

In der Medizin wird „der Patient” behandelt – ein Phantasiewesen. Er ist jung, mittelgroß, mittelschwer und vor allem männlich. Die Frau gilt als Abweichung. Das hat weitreichende, manchmal sogar tödliche Konsequenzen für beide Geschlechter. Frauen erhalten häufig falsche Diagnosen und Therapien. Und Männer werden bei angeblich „weiblichen“ Krankheiten falsch behandelt. Die dreiteilige Doku-Serie „Der tödliche Unterschied – Warum das Geschlecht ein Gesundheitsrisiko ist“ zeigt mutige Forscherinnen und Ärztinnen, die eine neue, gerechtere Medizin entwickeln. Patientinnen, die z.B. mit Krebs oder schwerer Depression um ihr Leben kämpfen, berichten davon, wie ihr Geschlecht ihr Schicksal bestimmt. Auch wenn das Wissen um die Verbindung von Gender und Medizin wächst, müssen sich engagierte Wissenschaftlerinnen gegen populistische Kritik, konservative Geldgeber und sture Kollegen behaupten. Alle drei Teile sind ab 8. März in der ARD-Mediathek abrufbar und am 12. März ab 22.20 Uhr im MDR-Fernsehen zu sehen.

Um den kleinen Unterschied zwischen ihr und ihm geht es auch in einer neuen Ausgabe des Podcast „Die großen Fragen in 10 Minuten“ in der ARD Audiothek (https://www.ardaudiothek.de/episode/grosse-fragen-in-zehn-minuten-von-mdr-wissen/der-kleine-unterschied-zwischen-ihr-und-ihm/mdr/12425369/).

Neben den beiden Dokumentationen „Kohlefrauen“ und „Der tödliche Unterschied“ bietet der MDR in der ARD Mediathek ein umfangreiches Angebot mit Filmen über Frauen und ihr Schicksal – von Katharina Luther bis zu den Bauhausfrauen.

Wie gelingt Gleichberechtigung? Diskussionsrunde bei „Fakt ist!“

Wo stehen wir im Bemühen um die Gleichberechtigung von Mann und Frau? Warum ist sie so wichtig und wie ist sie zu erreichen? Darüber diskutiert Anja Heyde bei „Fakt ist!“ aus Magdeburg am Montag, 6. März, ab 20.30 Uhr im MDR-Stream und um 22.10 Uhr im MDR-Fernsehen.

mit:

– Eva von Angern (Die Linke), Vorsitzende des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt
– Martin Reichardt (AfD), familienpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion
– Jenny Müller, Gründerin und Unternehmerin aus Sachsen-Anhalt
– Tobias Haberl, Journalist und Buchautor („Der gekränkte Mann“)

Pressekontakt:
MDR, Presse und Information, Birgit Friedrich, Tel.: (0341) 3 00 65 45, E-Mail: [email protected], Twitter: @MDRpresse
Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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