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Samstag, 2. März 2024

FW Dresden: Informationen zum Einsatzgeschehen von Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Dresden vom 31. Januar 2024

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Dresden (ots) –

Der Rettungsdienst wurde in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 253 Mal alarmiert. In 81 Fällen kam ein Notarzt zum Einsatz. Der Rettungshubschrauber Christoph 38 wurde dreimal in der Stadt eingesetzt. Weiterhin wurden 223 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt.
Die Feuerwehr wurde in diesem Zeitraum zu fünf Brandeinsätzen alarmiert. 12 Mal erfolgte die Alarmierung zur Leistung von Technischer Hilfe. Außerdem kam es zu fünf Fehlalarmen, welche durch automatische Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden.

Verkehrsunfall mit Bus fordert drei Verletzte

Wann: 31. Januar 2024 16:51 – 19:35 Uhr

Wo: Bautzner Landstraße, Bühlau

Aus noch zu ermittelnder Ursache kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Bus und einem PKW Skoda. Die Feuerwehr übernahm bis zum Eintreffen der Polizei die Sicherung der Einsatzstelle. Durch die ersteintreffende Stadtteilfeuerwehr wurden zwei weibliche Personen (59j & 72j), welche sich noch im Bus befanden, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut und im Anschluss in Krankenhäuser transportiert. Der 72-jährige Fahrer des Skoda wurde rettungsdienstlich erstversorgt und ebenfalls in ein Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, reinigte grob die Fahrbahn und leuchtete für die Polizei die Einsatzstelle aus. Im Einsatz befanden sich 24 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen, der Rettungswachen Gönnsdorf, Neustadt und Johannstadt sowie die Stadtteilfeuerwehr Bühlau.

Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid

Wann: 31. Januar 2024 14:16 – 16:11 Uhr

Wo: Florian-Geyer-Straße, Johannstadt

Durch das Führungs- und Lagezentrum der Polizei wurde die Integrierte Regionalleitstelle informiert, dass in einer Wohnung ein Rauchwarnmelder ausgelöst hatte. Die Disponenten alarmierten sofort die zuständige Feuer- und Rettungswache. Die Einsatzkräfte konnten einen Warnmelder im dritten Obergeschoss ausfindig machen. Von außen wurde mit einer Drehleiter die Lageerkundung durchgeführt, jedoch waren weder Feuer, noch Rauch zu sehen. Über die Wohnungstür verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zur Wohnung und kontrollierten sie. Ein mitgeführtes Gerät der Feuerwehr zur Warnung vor Kohlenmonoxid schlug bereits beim Betreten der Wohnung Alarm. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen in der Wohnung, die Mieter trafen erst später im Verlauf des Einsatzes an der Einsatzstzelle ein.

Kohlenstoffmonoxid (CO) ist ein nicht sichtbares, geschmack- und geruchloses giftiges Gas, welches vor allem bei der unvollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Stoffen bei unzureichender Sauerstoffzufuhr entsteht. Es behindert den Sauerstofftransport im Körperkreislauf und kann dadurch innerhalb kurzer Zeit den Tod verursachen. Befinden sich Personen ohne besonderen Atemschutz in diesem Bereich besteht Lebensgefahr.

In der Wohnung befand sich ein erkalteter Kachelofen, welcher mutmaßlich die Ursache für die erhöhte CO-Konzentration war. Über diesem Ofen befand sich ein sogenannter CO-Warnmelder, welcher ordnungsgemäß Alarm ausgelöst hatte. Im Gegensatz zu handelsüblichen Rauchwarnmeldern, welche lediglich eine Rauchentwicklung detektieren und in diesem Fall Alarm auslösen, erkennt ein CO-Warnmelder die gefährliche Konzentration des Atemgiftes. Ein Trupp unter Atemschutz entfernte Glut- und Aschereste aus dem Ofen und brachte diese ins Freie. Parallel dazu erfolgte eine umfassende Belüftung der Wohnung. Die angrenzenden Wohnungen wurden ebenfalls mit Messgeräten überprüft, da sich das Gas leicht ausbreitet. Nachdem keine CO-Konzentration mehr nachgewiesen werden konnte, wurde die Einsatzstelle an die Polizei und die Mieter übergeben. Vor dem nächsten Anfeuern des Ofens muss sich der zuständige Schornsteinfeger den Ofen genauer ansehen. Im Einsatz befanden sich 23 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Altstadt, der B-Dienst, der U-Dienst und die Rettungswache Johannstadt.

Die Feuerwehr empfiehlt die Installation von CO-Warnmeldern, wenn sich Feuerstellen wie Kamine, Holz-, Öl- oder Gasheizungen in geschlossenen Räumen befinden. Neben den klassischen Rauchwarnmelder können diese kleinen Helfer ebenfalls Leben retten!

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Dresden
Pressestelle Feuerwehr Dresden
Michael Klahre
Telefon: 0351/8155-295
Mobil: 0160-96328780
E-Mail: [email protected]
https://www.dresden.de/feuerwehr

Original-Content von: Feuerwehr Dresden, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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