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Samstag, 20. April 2024

Kleine Beiträge zur Nachhaltigkeit müssen öfter umgesetzt werden

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Nachhaltig zu leben, war in Industrieländern lange Zeit ein Randthema und eine Nischenerscheinung. Seit einigen Jahren hat sich der sparsame Umgang mit Ressourcen jedoch zu einem Trend entwickelt. Dennoch halten sich zum einen Vorurteile hartnäckig und zum anderen wird das volle Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft.

Mit Nachhaltigkeit Kosten senken

 

Für viele ist nachhaltiges Leben noch immer gleichbedeutend mit Verzicht und einem großen Aufwand. Dabei ist häufig das Gegenteil der Fall. Die Beleuchtung auf kleinere und sparsamere E14 LED Leuchtmittel umzustellen, erfordert lediglich wenige Minuten, bringt ausschließlich Vorteile mit sich und reduziert langfristig Aufwand und Ausgaben. Den eigenen Energiebedarf anteilig durch Photovoltaik zu decken, schont das Budget ebenfalls und ist mittlerweile sogar mobil möglich. Paneele in unterschiedlichen Größen und Auslegungen eröffnen neue Optionen von der Versorgung beim Campen bis hin zum Laden des Smartphones auf dem Balkon. Foodsharing kann einen ähnlichen Effekt auf die Umwelt und die Haushaltskasse haben und auch bewussteres Einkaufen fällt mit ein wenig Gewöhnung nicht schwer. Warum also ist es für viele noch immer nicht einfach, das eigene Potenzial zum nachhaltigen Leben zu nutzen?

 

Oftmals scheitert es an der fehlenden Motivation. Zum einen erscheinen die Änderungen im Alltag zu gravierend und zu aufwendig. Dieses Problem wird durch eine allmähliche Umstellung einfach gelöst. Dabei wird der nächste Schritt erst dann unternommen, wenn der vorherige bereits zur Normalität geworden ist. Ob es sich dabei um sparsamere Leuchtmittel, das Fahren mit dem Fahrrad statt dem Auto oder das Umstellen auf häufigeres Kochen zu Hause handelt, ist unerheblich. Es muss keine abrupte und radikale Umstellung erfolgen, um fortlaufend eine Verbesserung zu erzielen. Zum anderen sind die Vorteile der Nachhaltigkeit häufig nicht greifbar. Hierbei hilft es, die Pluspunkte zu notieren und damit zu verdeutlichen. Von dem wassersparenden Duschkopf bis hin zu Obst, Gemüse und Kräutern aus eigenem Anbau sollte dabei nicht nur der Geldwert auf die Liste wandern. Zwar zählt die finanzielle Ersparnis der Nachhaltigkeit für Unternehmen und Privatpersonen nicht nur gleichermaßen, sondern hat bei vielen eine hohe Priorität. Das Geld allein ist aber nicht ausschlaggebend. Die Lebensqualität zählt ebenfalls.

Vorteile der Nachhaltigkeit bewusst wahrnehmen

 

Agiert die eigene Bank nachhaltig? Sind die Investitionen zugleich so umweltbewusst und einträglich wie möglich? In manchen Bereichen fällt es schwer, den Überblick zu behalten und alle Vorteile in den Fokus zu rücken. Hinzu kommt, dass manche Pluspunkte zu abstrakt sind, um anhaltend zu motivieren. Daher hilft es, wirklich alle Vorzüge zu notieren. Sind beispielsweise Fitness und Wohlbefinden gestiegen, seitdem das Auto häufiger stehen bleibt? Denn neben dem geringeren Verbrauch sind das ausschlaggebende Faktoren. Wird die Linie schlanker und ist das Leben weniger stressig, weil gemeinsam mit Familie und Freunden gekocht oder Meal Prep betrieben wird, anstatt häufig zu bestellen oder essen zu gehen? Hat sich der Balkon durch den eigenen Anbau in eine grüne Oase und einen Ort der Entspannung verwandelt?

 

Tipps für ein nachhaltigeres Leben finden sich zuhauf. Eben diese Fülle ist es, die so manchen abschreckt. Denn: Wer nicht alles in das eigene Leben integriert und richtig macht, kann es auch gleich bleiben lassen. Richtig? Falsch! Gerade die individuelle Umsetzung ist es, die Schritt für Schritt zum vollen Nutzen der eigenen Möglichkeiten führt. Jede kleine Verbesserung hilft und stellt ein gutes Vorbild dar.

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