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Samstag, 2. März 2024

Mythos Fachkräftemangel? Experte verrät den wahren Grund, warum Arbeitgeber keine Fachkräfte finden

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Landshut (ots) –

In zahlreichen Branchen hat sich das Blatt gewendet: Während Bewerber früher um Stellen kämpften, stehen Unternehmen heute vor der Herausforderung, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Der oft zitierte Fachkräftemangel wird von einigen Experten jedoch angezweifelt. Stattdessen könnte es sein, dass die Unternehmen selbst Teil des Problems sind.

Wladimir Simonov mit seiner Expertise in Finanzen und Unternehmensberatung sieht die Situation kritisch: „Oft ist es nicht ein Mangel an Fachkräften, der die Unternehmen behindert, sondern ihre Unfähigkeit, sich den sich ändernden Erwartungen der Arbeitskräfte anzupassen. Viele Betriebe haben noch nicht erkannt, dass sie ihre Strategien und Angebote überdenken müssen, um für Fachkräfte attraktiv zu sein.“ Nachfolgend erklärt der Experte, was Arbeitgeber unternehmen können, um das zu verändern.

Herausforderungen in der Fachkräftesuche

In der heutigen Zeit gestaltet sich die Suche nach qualifizierten Fachkräften zunehmend als herausfordernd. Die herkömmliche Praxis, freie Stellen zu publizieren und auf Bewerbungen zu warten, reicht nicht mehr aus: Um den Erwartungen moderner Fachkräfte gerecht zu werden, bedarf es aktiver Recruiting-Maßnahmen. Während es früher ausreichte, die eigene Stellung als attraktiver Arbeitgeber zu betonen, müssen Geschäftsführer heute eine genaue Analyse durchführen, um zu verstehen, wen genau sie in ihrem Team haben möchten. Anschließend geht es darum, konkret darzulegen, welche einzigartigen Angebote Unternehmen machen können, die von keiner anderen Firma angeboten werden. Um tatsächlich attraktiv für potenzielle Bewerber zu werden, müssen Betriebe in ihre Recruiting-Strategien investieren und ihre Vorzüge authentisch präsentieren.

Gängige Fehler bei der Suche nach Fachkräften

Dennoch sieht man in der Praxis immer wieder, dass Unternehmen dieselben Fehler begehen. Dann passiert es, dass sie sich innerhalb kurzer Zeit – oft ohne es zu bemerken – für potenzielle Bewerber unattraktiv machen.

Fehler #1

– Noch immer vertrauen viele Unternehmen darauf, dass sich Bewerber von selbst bei ihnen melden werden. Wer an diesem falschen Glaubenssatz festhält und meint, er müsse nicht aktiv suchen, wird auf lange Sicht kaum gute Talente finden.

Fehler #2

– Viele Jobanzeigen sind nicht ansprechend gestaltet. Das beginnt bereits bei den Texten, die oft viel zu kurz sind, die wichtigsten Punkte nicht zu Genüge klären oder sogar unverständliche Informationen enthalten. Gleiches gilt für die visuelle Gestaltung von Anzeigen, Karriereseiten und jeglichen Portalen, auf denen das Unternehmen vertreten ist. Fehlen professionelle Fotos, Videos und Texte, ist die Motivation, sich zu bewerben, niedrig.

Fehler #3

– Wer als Unternehmen verstanden hat, wie wichtig die aktive Suche nach Fachkräften ist, hat bereits den Schritt in die richtige Richtung unternommen. Die Suche sollte allerdings nach einem durchdachten und langfristigen Konzept stattfinden. Denn es bringt kaum etwas, nur punktuell, also beispielsweise nur für eine Stelle, zu suchen und danach jegliche Bemühungen im Bereich Arbeitgebermarketing einzustellen. Recruiting muss fortlaufend stattfinden, um die besten Ergebnisse zu erreichen.

Fehler #4

– Hat eine Jobanzeige überzeugt und ein Kandidat startet den Bewerbungsprozess, hängt nun alles von diesem Ablauf ab. Kurz und digital sollte der Bewerbungsprozess sein. In der Praxis sieht man allerdings häufig undigitale und viel zu lange Abläufe. Teils erhält der Bewerber sogar den Eindruck, es würden aktiv Hürden eingebaut. Da ist es kaum verwunderlich, wenn ein Kandidat nun abspringt.

Fehler #5

– Nicht zuletzt lohnt es sich für viele Bewerber oft gar nicht, einen Bewerbungsprozess auf sich zu nehmen – denn was sie am Ende erwarten würde, wären niedrige Gehälter und unattraktive Benefits. Zahlreiche Unternehmen sind sich dabei gar nicht bewusst, dass ihre vermeintlichen Benefits heutige Bewerber kaum überzeugen. Das liegt mitunter daran, dass viele Benefits fast schon selbstverständlich geworden sind. Top-Bewerber wünschen sich hingegen Benefits, die Anerkennung und Wertschätzung ausdrücken.

Überdenken der traditionellen Methoden

Um Fachkräfte erfolgreich zu gewinnen und langfristig zu motivieren, braucht es also Recruiting-Strategien, die auf individuelle Aspekte setzen. Fachkräfte erwarten sinnvolle Benefits, die ihren Alltag erleichtern – so zum Beispiel eine gute Kantine oder klar verständliche Altersvorsorgeoptionen wie z.B. eine echte Betriebsrente. Der Fokus sollte dabei auf Benefits liegen, die einen positiven Einfluss auf das tägliche Leben der Fachkräfte haben und ihre aktuellen oder zukünftigen Herausforderungen lösen. Eine erfolgreiche Rekrutierung und Bindung von Fachkräften ist untrennbar mit einem ganzheitlichen Angebot verbunden, das über monetäre Aspekte hinausgeht.

Über Wladimir Simonov:

Allein in den nächsten 10 bis 15 Jahren erreichen knapp 13 Millionen Beschäftigte das Rentenalter. Das große Problem ist allerdings, dass im Gegenzug nicht genügend Menschen neu in den Arbeitsmarkt eintreten. Für Arbeitgeber führt das in vielen Fällen zu einer Negativspirale. Wenn Mitarbeiter bei gleichbleibendem Auftragsvolumen ausscheiden, können sie zwar temporär die fehlende Arbeitskraft auffangen. Auf Dauer ist dieser Zustand jedoch keine Lösung. Arbeitgeber sollten demnach jetzt reagieren und ihr Unternehmen zukunftssicher aufstellen. Auf dem Weg unterstützt sie Wladimir Simonov, Geschäftsführer der DMV Deutsche Mittelstandversorgung. Sein Ziel ist es, die Arbeitgeberattraktivität mithilfe von Benefits zu steigern und diese anhand ihrer patentierten AAA-Methode zu vermarkten. Das Ergebnis ist eine Positivspirale aus qualifizierten Bewerbungen, Automatisierung und Systematisierung sowie einer hohen Zufriedenheit und Produktivität. Mehr Informationen unter: https://betriebsrente.de/

Pressekontakt:
DMV Deutsche Mittelstandsversorgung GmbH
Vertreten durch: Wladimir Simonov, Steven Lischka
[email protected]
https://betriebsrente.de

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