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Sonntag, 27. November 2022

Ukrainische Flüchtende bevorzugt? – MDR-Webserie „exactly“ mit neuer Folge zur Migration in Deutschland

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Leipzig (ots) –

Gibt es in Deutschland ein Zwei-Klassen-System im Umgang mit Menschen, die vor Krieg und Zerstörung fliehen müssen und wie denken Flüchtende aus anderen Ländern über die Neuankömmlinge? Die MDR-Webserie „exactly“ hat jetzt mit Migrantinnen und Migranten aus der ganzen Welt gesprochen und vermeintliche Schwachstellen des deutschen Asylsystems untersucht. Die neue Folge ist ab 9. Mai, 10.00 Uhr in der ARD Mediathek und ab 17.00 Uhr auf YouTube zu sehen.

Geflüchtete aus der Ukraine, die aufgrund des Krieges und der Bedrohung nach Deutschland kommen, erfahren viel Solidarität. Viele werden in privaten Wohnungen aufgenommen oder über private Fahrinitiativen von der Grenze abgeholt. Auch die Politik hat teilweisebürokratische Hürden abgebaut, um jenen Flüchtenden die Zugänge zu Sozialhilfen, Wohnungsmarkt und Bildungssystem zu erleichtern.

Andere Geflüchtete jedoch, die schon länger in Deutschland Asyl suchen und die aus anderen Ländern außerhalb Europas fliehen mussten, fühlen sich benachteiligt. Sie klagen über Umverlegungen aus den Wohnheimen, schlechte Infrastruktur, fehlende sanitäre Einrichtungen und auch darüber, dass es ihnen lange verwehrt bleibt, einen Aufenthaltstitel zu bekommen und sich zu integrieren.

In der neuen „exactly“-Folge „Unfaire Behandlung – bevorzugen Deutsche die ukrainischen Migranten?“ hat Reporterin Laura Geflüchtete getroffen, die solche Situationen schildern. So erzählen Fahim aus Afghanistan und Sara, die mit ihren Töchtern aus den Palästinensergebieten nach Deutschland gekommen ist, von Diskriminierung und den Schwachstellen des deutschen Asylsystems. Vor allem aber beobachten sie eine Ungleichbehandlung zwischen ihnen, die schon länger hier sind, und den Neuankömmlingen aus der Ukraine. „exactly“ ist diesen Vorwürfen nachgegangen und hat darüber auch mit ukrainischen Flüchtenden gesprochen, Expertinnen und Experten befragt und die Hintergründe recherchiert.

Pressekontakt:
MDR, Presse und Information, Alexander Hiller, Tel.: (0341) 3 00 64 72, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse
Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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