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Montag, 24. Juni 2024

Was Sie über Investitionsförderung in Sachsen wissen müssen

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Sowohl Existenzgründer als auch etablierte Unternehmen können besonders interessanten Förderungen in Sachsen profitieren. Für den Freistaat haben das Land, der Bunde sowie die Europäische Union zahlreiche Fördermittelprogramme bzw. nicht zurückzahlbare Zuschüsse aufgesetzt. Zu den einzelnen Investitionsförderungen in Sachsen gibt es in diesem Zusammenhang einige wissens- und ebenso nennenswerte Aspekte.


Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur


Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) legt ihren Schwerpunkt auf die finanzielle Förderung der gewerblichen Wirtschaft. Die hier enthaltenen Programme umfassen ebenfalls die Tourismuswirtschaft. Die Berücksichtigung dieses wichtigen Bereiches soll dazu beitragen, sowohl die Beschäftigung als auch Einkommen insbesondere in strukturschwachen Regionen nachhaltig zu erhöhen. Die GRW Förderung in Sachsen wird zu jeweils 50 Prozent vom Bund sowie vom Land finanziert. Zusätzliche Gelder erhält der Freistaat aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).


Fokus auf kontinuierlichen Ausbau


Die GRW-Förderung ist derzeit das wohl wichtigste Instrument zur wirtschaftlichen Förderung in den einzelnen Ländern der Bundesrepublik Deutschland. In erster Linie sollen durch die Unterstützung strukturschwache Gebiete nachhaltig gefördert werden und die Wirtschaft- bzw. Innovationskraft ankurbeln. Im Fokus steht darüber hinaus die kontinuierliche Weiterentwicklung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit Sitz im Freistaat Sachsen. Gleichzeitig soll neben einer hohen Produkt- und Dienstleistungsqualität eine steigende Produktivität durch die Förderprogramme erreicht werden.


Finanzielle Unterstützung für wirtschaftsnahe Infrastruktur


Die Investitionsförderung in Sachsen umfasst darüber hinaus jedwede wirtschaftsnahe Infrastruktur. Die hier zur Verfügung gestellten Förderprogramme stellen eine sinnvolle Ergänzung zu den derzeitigen GRW-Programmen dar und sollen die Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie die Sicherung bereits bestehender Stellen gewährleisten. Zu diesem Zweck genießen vor allem produktive Investitionen durch Unternehmen sowie komplementäre Leistungen einen überaus hohen Stellenwert. Auf allen politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsebenen herrscht in diesem Zusammenhang in allen relevanten Bereichen Klarheit darüber, dass unternehmensbezogene Förderungen schlichtweg ins Leere laufen würden.

Vor diesem Hintergrund gelten produktive Investitionsmaßnahmen zum Aufbau sowie zur Verbesserung der Infrastruktur als besonders bedeutsam, um den Wirtschaftsstandort Sachsen für Betriebe jedweder Größenordnung dauerhaft attraktiv zu gestalten.


Regionale und überregionale Kooperation


Um die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Wirtschaftsbereichen und/oder Unternehmen zu stärken, werden Kooperationsnetzwerke ebenfalls im Rahmen der bereitgestellten Förderungen umfassend Berücksichtigt. Insbesondere bei der Durchführung von zukunftsträchtigen bzw. innovativen Projekten sollten die finanziellen Unterstützungsmaßnahmen einen deutlichen Mehrwert herausstellen und gleichermaßen die Wirtschaftskraft Sachsens auf einen für die nächsten Jahre festgelegten Horizont steigern.

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